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laermsensor-stack/README.md
T
admin e2ebebcd42 readarchive als eigenes Stack statt Profil im Haupt-Stack
readarchive ist kein Dauerdienst, sondern ein Lauf mit Parametern. Als
Service mit profiles: ["tools"] liess er sich aus Portainer gar nicht
starten - eine Profil-Auswahl gibt es dort nicht, und ein Gegenstueck zu
"docker compose run" ebenso wenig.

Jetzt steht er in noisesensors/readarchive-stack.yml. Dieselbe Datei
bedient beide Wege: auf der Kommandozeile mit Argumenten via
"docker compose -f readarchive-stack.yml run --rm readarchive ...", im
Portainer als eigenes Stack mit den Parametern als Environment-Variablen
(readFromcsv.js liest -s/-e/-t/-d auch aus START/END/TYP/DBASE).

- eigener Projektname "name: readarchive", damit die Datei auf der
  Kommandozeile nicht das Projekt des Haupt-Stacks uebernimmt
- Netz des Haupt-Stacks als external eingebunden
- README: readarchive-Abschnitt neu, Profil-Hinweis in der
  Update-Anleitung ersetzt, Datei in Struktur und Dateiliste ergaenzt
- .env.example: Block fuer START/END/TYP/DBASE
- noise.tgz neu gepackt, damit die Datei mit ausgeliefert wird

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-02 13:17:59 +00:00

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Markdown

# Projekt Lärm-Sensoren
## Installation der Container
### Dateien
#### Directory-Struktur
Die Datei **noise.tgz** enthält die folgenden Dateien und Verzeichnisse:
~~~
<LOCALDIR>
|
+- <d>noisesensors
|
+- <f>docker-compose.yml
+- <f>readarchive-stack.yml
+- <d>log
+- <d>data
| +- <d>mongo
| | +- <d>data
| | +- <d>entries
| | | +- <f>create.js
| + <d>influx
| | + <d>data
<f>: file, <d>: directory
~~~
* **docker-compose.yml**
enthält die Anweisungen für die Docker-Container. Dies kann so an das aktuelle Portainer-Stack angehängt werden.
* **readarchive-stack.yml**
eigenes, kleines Stack für den Einmal-Lauf *readarchive* (siehe unten). Gehört bewusst nicht ins Haupt-Stack, weil es kein Dauerdienst ist.
* **log**
Ablage für die Logdateien der einzelnene Container (**noise.log**, **sensorapi.log** und **readin.log**) . Diese werden täglich komprimiert. Es werden Versionen für 7 Tage aufgehoben.
* **data**
hier darunter befinden sich alle Daten, sowohl die Datenbanken als auch Konfigurationen. Außerdem werden jeweils die laufend eingelesenen Daten als **actdata.json** abgelegt. Diese werden bei jedem neuen Einlesen wieder überschrieben.
* **data/mongo**
Verzeichnis für die Mongo-Datenbank
* **data/mngo/data**
hier befinden sich die eingelesenen Daten
* **data/mongo/entries**
hier liegt die Datei **create.js**, mit deren Hilfe bei ersten Start der Datenbank die Collections und die Indexe erzeugt werden.
* **data/influx**
Verzeichnis für die Influx-Datenbank
* **data/influx/data**
Hier dann die eingelesenen Daten
### Aufrufe
Entpacken des Tar-Files **noise.tgz** in einem beliebigen Verzeichnis (das Direktoty *noisesensors* wird angelegt). Der komplette Pfad zu dem Verzeichnis (also ab root) muss in der Environmentvariablen **LOCALDIR** hinterlegt werden.
Nun das *docker-compose.yml* in das Portainer-Stack einfügen. Zusätzlich folgende Environment-Variablen festlegen:
~~~
DOCKER_INFLUXDB_INIT_USERNAME=<username>
DOCKER_INFLUXDB_INIT_PASSWORD=<passwort>
DOCKER_INFLUXTOKEN=<token>
MONGO_ROOT_USERNAME=<username1>
MONGO_ROOT_PASSWORD=<passwort1>
LOCALDIR=<directory, in die das .tgz entpackt wurde>
STORE=influx
~~~
\<username>, \<passwort>, \<username1>, \<passwort1> und \<token> sind anzupassen.
Danach einloggen in das Docker-Registry auf *citysensor.de*:
~~~
docker login docker.citysensor.de
~~~
Einloggen mit Username und Passwort (siehe mail), anschließend kann das Portainer-Stack gestartet werden (die Container werden beim ersten mal automatisch von *docker.citysensor.de* herunter geholt).
Damit sollte dann Alles laufen. Das Programm holt alle 5min die neuesten Daten von *sensor.community* ab und speichert die Messwerte in der InfluxDB und die Metadaten des Sensors in der Mongo-Datenbank.
Das Logfile kann via **tail -f log/noise.log** im Verzeichnise **noisesensors** mitgeschrieben werden.
### Container
* **readin**
Über diesen Container werden alle 5 min. die aktuellen Daten von *sensor.community* abgeholt und in den beiden Datenbanken gespeichert
* **readarchive**
Gegenstück zu *readin*: liest rückwirkend die Tagesdateien von *archive.sensor.community* ein, um Lücken zu füllen. Kein Dauerdienst, sondern ein Lauf mit Parametern — deshalb steht er **nicht** im Haupt-Stack, sondern in der eigenen Datei `readarchive-stack.yml`.
Auf der Kommandozeile mit Argumenten:
~~~
docker compose -f readarchive-stack.yml run --rm readarchive \
-t noise -s 2026-07-22 -e 2026-07-23 -d influx
~~~
Im **Portainer** als eigenes Stack anlegen (Inhalt von `readarchive-stack.yml`) und die Parameter unten als *Environment variables* eintragen — `docker compose run` hat dort kein Gegenstück, aber `readFromcsv.js` liest jeden Parameter auch aus einer Env-Variablen:
CLI | Env | Default
---- | ---- | ----
`-s` | `START` | gestern
`-e` | `END` | Startdatum + 1 Tag (**exklusiv**)
`-t` | `TYP` | `noise`
`-d` | `DBASE` | `both`, in der Stack-Datei auf `influx` vorbelegt
*Deploy the stack* startet den Lauf, der Container endet danach und bleibt als „Exited" stehen. Für den nächsten Zeitraum nur die Variablen ändern und *Update the stack*. Der Haupt-Stack wird dabei nicht angefasst.
Beide Wege brauchen das Netz des laufenden Haupt-Stacks (`<stack-name>_default`, in `readarchive-stack.yml` als `external` eingetragen) sowie dieselben Zugangsdaten und `LOCALDIR` — auf der Kommandozeile aus einer `.env` neben der Datei, im Portainer aus den Stack-Variablen. Auch mit `-d influx` wird Mongo gebraucht, dort liegen die Metadaten der Sensoren.
Ein Tag dauert etwa zwei Minuten. Schlägt ein Influx-Write fehl, werden die betroffenen Sensoren am Ende aufgelistet und der Exit-Code ist ≠ 0 (im Portainer als „Exited (1)" sichtbar).
* **logrotate**
Mit Hilfe dieses Containers werde die Log-Files im Unterverzeichnis *log* täglich rotiert. Es werden 7 Versionen behalten, ältere gelöscht.
* **sensorapi**
Über diesen Container werde die Daten aus der Mongo-Datenbank ausgelesen, aufbereitet und als JSON- oder CSV-Datei ausgegeben.
* **noise**
Mit diesem Container wird die Grafik aufbereitet. Auch kann darüber die API (im Container *sensorapi*) angesprochen und die Daten abgerufen werden. (Für die Parameter der Anfrage siehe die extra Beschreibung **Laerm_API**). Dieser Container sollte von außen über einen Domainnamen erreichbar sein. Ansonsten hört er auf **Port 3003** auf HTTP-Anfragen.
* **mongodb**
Die Mongo-Datenbank. Es gibt eine Datenbank namens **sensor_data**. Diese hat folgende Collections:
* properties
Hier liegen für alle Sensoren die Metadaten (wie Ortskoordinaten, Typ, Zeitpunkt der letzten Übertragung etc.)
* statistics
Dient nur Kontrolle, schreibt verschiedenen Statistikdaten wie Dauer des Einlesens, Dauer des Speicherns in den DBs etc.
**Zugriff:**
Am Besten über das Programm **MongoDB Compass**. Zugangsdaten entprechend der im Portainer hinterlegten.
* **influxdb**
Die Influx-Datenbank. Hier werden in dem Bucket *sensor_data* die reinen Messwert der einzelnen Sensoren gespeichert.
**Zugriff:**
http://\<server>:8086
Logindaten: Entsprechen der im Portainer hinterlegten.
## Sourcen für die Container
Das gesamte Projekt ist im GitHub unter **laermsensor-stack** abgelegt. Für jeden der 4 Container existiert darunter ein Verzeichnis:
**readin**, **readarchive**, **sensorapi** und **noise**. In diesen Verzeichnissen sind alle benötigten Sourcen enthalten.
Daneben gibt es **common** mit den Modulen, die sich *readin* und *readarchive* teilen: `mongo.js`, `influx_post.js`, `logit.js` und `statistics.js`. Sie lagen früher in beiden Komponenten doppelt und sind auseinandergelaufen. Wer dort etwas ändert, ändert es für beide — nach einer Änderung also **beide** Container neu bauen.
Sollte was geändert werden, so muss mit **deploy.sh** der Container neu erzeugt und auf die Registry (siehe oben) gepushed werden. Der Build-Kontext von *readin* und *readarchive* ist wegen `common/` das Wurzelverzeichnis des Repositories; `deploy.sh` wechselt selbst dorthin und kann aus dem Komponentenverzeichnis aufgerufen werden.
`deploy.sh` nimmt optional ein Tag als Argument:
~~~
./deploy.sh # nur :latest
./deploy.sh 2026-08-01 # :2026-08-01 und zusätzlich :latest
~~~
**Ein Tag mitgeben.** Wird nur `latest` gepusht, überschreibt jeder Build den vorherigen Stand und es gibt keinen Weg zurück (siehe *Update eines laufenden Stacks*).
Das Verzeichnis **noisesensors** ist nur dummy, es spiegelt die Dateistruktur für das aktuelle Stack ab, wie oben beschrieben (wird mit Hilfe von **noise.tgz** erzeugt).
## Update eines laufenden Stacks
Betrifft eine Installation, die bereits läuft und auf einen neueren Stand gebracht werden soll.
### 1. Rollback-Möglichkeit sicherstellen
**Vor allem anderen.** Zeigt in der Registry nur `latest` auf das Image, existiert der laufende Stand nach dem Pull nirgends mehr. Prüfen, welche Tags es gibt:
~~~
curl -H "Authorization: Basic <auth aus ~/.docker/config.json>" \
https://docker.citysensor.de/v2/readin/tags/list
~~~
Fehlt ein benanntes Tag für den laufenden Stand, ihn zuerst benennen und pushen. Das alte Image findet sich auf dem Build-Rechner meist noch unbenannt (`docker images | grep readin`):
~~~
docker tag <alte-image-id> docker.citysensor.de/readin:<datum-alt>
docker push docker.citysensor.de/readin:<datum-alt>
~~~
### 2. docker-compose.yml im Portainer angleichen
Den Stand aus `noisesensors/docker-compose.yml` dieses Repositories übernehmen. Zu beachten:
* **Zwingend** bei einem Update von einem Stand vor August 2026: das Volume von *readin* muss auf `/opt/app/readin/data` zeigen, nicht mehr auf `/opt/app/data`. Das Layout im Image spiegelt seit der Einführung von `common/` das Repository. Bleibt der alte Pfad stehen, schreibt readin `aktdata.json` in die Container-Schicht statt auf den Host.
* Der Service **readarchive** gehört nicht mehr ins `docker-compose.yml`. Steht er dort noch (mit `profiles: ["tools"]`), kann er beim Update entfallen — er wird durch das eigene Stack `readarchive-stack.yml` ersetzt.
* **Nicht** aufnehmen: ein Mount auf `/etc/influxdb2`. Das Entrypoint von influxdb legt dort beim Setup das CLI-Profil `default` an. Ist bereits eines vorhanden, scheitert der Setup — und das Entrypoint löscht daraufhin `influxd.bolt` und `engine/` im Datenverzeichnis und startet neu. Weil der Mount das Aufräumen überlebt, wiederholt sich das endlos und der Datenbestand ist bei jeder Runde weg.
### 3. Nur den geänderten Container ziehen
Nicht den ganzen Stack neu starten — Mongo und Influx bleiben unangetastet:
~~~
docker compose pull readin
docker compose up -d readin
~~~
Im Portainer entspricht das dem Aktualisieren des Stacks mit *Re-pull image and redeploy*.
### 4. Verifizieren
Der nächste Lauf kommt binnen fünf Minuten:
~~~
tail -20 <LOCALDIR>/noisesensors/log/readin.log
ls -l <LOCALDIR>/noisesensors/data/aktdata.json
~~~
Erwartet werden `Influx-Write-Time` und `Program end` sowie ein frischer Zeitstempel an `aktdata.json` — letzterer belegt, dass der Volume-Pfad stimmt.
### 5. Rollback
Image-Tag im Stack auf den in Schritt 1 gesicherten Stand setzen, die Volume-Zeile auf den alten Pfad zurückdrehen, redeploy.
## Versionen
Version | Datum | Bemerkung
---- | ---- | ----
1.0.0 | 2023-11-30 |
2.0.0 | 2026-07-25 | Anpassung an Stack-Änderungen
2.1.0 | 2026-08-01 | readarchive dazu, gemeinsame Module unter common/, Zeitstempel in UTC
2.1.1 | 2026-08-02 | readarchive als eigenes Stack (readarchive-stack.yml)