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Per MQTT gesetzte Helligkeit sofort an die Anzeige senden
Am echten Broker aufgefallen: "hell_prozent = 100 uebernommen" stand im Log, die Anzeige blieb aber auf 50 %. Der Wert landete korrekt in settings.json und der Dimmer las ihn per reload() auch nach -- nur ging kein Helligkeitstelegramm raus. Grund: Ein Telegramm wird nur beim *Wechsel* der Stufe gesendet (so war es schon im alten MSP430-Programm gedacht, und fuer die LDR-Regelung ist das richtig). Aendert man die Helligkeit von aussen, waehrend die Stufe dieselbe bleibt, gibt es keinen Wechsel -- die Aenderung waere erst beim naechsten zufaelligen Stufenwechsel sichtbar geworden. run_esp32.main setzt nach dem reload() jetzt die Helligkeit der aktuellen Stufe neu. Ohne Dimmer (kein LDR) gilt weiterhin direkt hell_prozent. test_mqtt.TestHelligkeitWirdSofortSichtbar haelt das fest. Gegenprobe gemacht: mit der alten Fassung schlaegt der Test fehl (keine Helligkeit gesendet), mit der neuen geht genau ein Telegramm mit dem gesetzten Wert raus. Am Geraet bestaetigt, Broker "nuccy": Verbindung steht, Status (ra/dec/ldr/ helligkeit/link/online) kommt retained an, Einstellungen werden uebernommen, ungueltige Werte (500, Text) abgelehnt ohne settings.json anzufassen, und die Anzeige reagiert jetzt sichtbar auf 100 % -> 15 % -> 50 %. 145 Tests gruen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com> |
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bf39b75ac1 |
MQTT: Einstellungen empfangen, Zustand veroeffentlichen
Topics (Praefix aus mqtt_config.py, Vorgabe "grossanzeige"):
<PREFIX>/set/hell_prozent 60 eingehend, schreibt settings.json
<PREFIX>/set/dunkel_prozent 5
<PREFIX>/set/schwelle 1800
<PREFIX>/set/hysterese 150
<PREFIX>/status/ra 18h36m56s ausgehend, retained
<PREFIX>/status/dec +38°47'01"
<PREFIX>/status/ldr 2453
<PREFIX>/status/helligkeit 50
<PREFIX>/status/link 1
<PREFIX>/status/online 1 mit Last Will auf 0
Eine empfangene Einstellung wird sofort wirksam: dieselbe Pruefung wie sonst
(settings.update), dann laedt der laufende BrightnessController sie per reload()
nach -- kein Neustart noetig.
Leitgedanke des Moduls: **MQTT darf die Anzeige nie aufhalten.** Die Anzeige ist
der Zweck des Geraets, MQTT ist Beiwerk. Deshalb faengt mqtt.py jeden Fehler
selbst ab und meldet ihn nur:
- Broker nicht erreichbar -> Versuch scheitert, Schleife laeuft weiter.
Wiederholung mit wachsendem Abstand (5..120 s), sonst kostet ein dauerhaft
toter Broker in jedem Schleifendurchlauf Zeit.
- Verbindungsabriss -> beim naechsten Senden/Empfangen bemerkt, Verbindung wird
verworfen und spaeter neu aufgebaut. Danach geht der gesamte Status erneut
raus, damit der Broker nicht auf veralteten Werten sitzenbleibt.
- Unsinniger Wert von aussen -> verworfen, settings.json bleibt unberuehrt.
- Geraet faellt aus -> Last Will meldet online=0. Ohne das bliebe online=1
stehen, obwohl niemand mehr da ist.
Der Empfang blockiert nicht (check_msg). Statuswerte gehen nur bei Aenderung
raus -- die Koordinaten aendern sich staendig, LDR und Helligkeit kaum.
mqtt_config.py ist optional und gitignored (Vorlage mqtt_config_example.py);
fehlt sie, laeuft alles wie bisher ohne MQTT. deploy.sh weist nur darauf hin.
test_mqtt.py haengt einen Fake-Broker ein und prueft auch die Faelle, die man
mit einem echten Server schwer herbeifuehrt: Abriss beim Senden, Muell im Topic,
Broker der nicht antwortet. 143 Tests gruen.
Am Geraet bestaetigt ist bisher der Fall OHNE Broker: mqtt.py importiert,
connect_from_config liefert None, ein unerreichbarer Broker wirft keine
Ausnahme. Der Test gegen einen echten Broker steht noch aus.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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e8a5b5d5e3 |
LDR-Schwellen am realen Aufbau gemessen statt vom MSP430 uebernommen
Gemessen am XIAO ESP32-C3 mit dem LDR an GPIO2, je 200 Werte, Median
(Angaben nach raw_to_ldr, also in Zaehlrichtung "gross = hell"):
abgedeckt roh 4095 (ADC-Anschlag) -> 0
Raumlicht roh 1642 -> 2453
angeleuchtet roh 543 -> 3552
Zwei Fehler in den alten Werten, die erst die Messung zeigt:
- Stufe 3 (100 %) war unerreichbar. Sie begann bei 3650, selbst eine Taschenlampe
direkt auf dem Sensor kam nur auf 3552. Die Anzeige haette nie voll aufgedreht.
- Die Hysterese von 30 am untersten Uebergang lag unter dem Rauschen. Der Rohwert
streut bei Raumlicht um +/-270, nach dem gleitenden Mittel bleiben rund +/-32
(1 Sigma) -- die unterste Stufe haette geflattert.
Neu: Mitten 1200/2400/3200, Hysterese einheitlich 150. Die Aufteilung haelt den
5-%-Bereich bis 1200 (Nutzerwunsch "nachts laenger dunkel", schont die
Dunkeladaption der Beobachter). Die gestaffelten Hysteresen des alten Programms
entfallen -- die gemessene Streuung ist an allen Grenzen dieselbe.
Bekannte Grenzlage, in test_brightness festgehalten: Raumlicht (2453) liegt nur
53 Zaehler ueber HELL_HIGH und damit innerhalb der Hysterese, faellt also auf
Stufe 1 statt 2. Ob das so gewollt ist, entscheidet sich in der Sternwarte.
Am Geraet bestaetigt: Regelung laeuft stabil ohne Flattern, Abdecken schaltet
herunter, Freigeben wieder hoch, Helligkeitstelegramm wird quittiert. Die
Schwellen sind aber am Schreibtisch gemessen -- with_ldr bleibt deshalb auf
False, bis sie vor Ort bestaetigt sind. 101 Tests gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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42fc7f52d4 |
Portierung auf den XIAO ESP32-C3 (MicroPython)
Die Kette laeuft auf dem Geraet gegen den Mock auf dem Mac. Getestet mit MicroPython 1.28.0 (ESP32_GENERIC_C3): alle Module importieren, Telegrammbau und Koordinaten-Formatierung sind byte-identisch zum Mac (inkl. Gradzeichen), Poll-Schleife 22 Abfragen in 20 s ohne Aussetzer, Ausfall und Reconnect verhalten sich wie vorgesehen. Offen bleibt allein die RS232-Strecke zur Anzeige -- der Steckbrettaufbau mit MAX3232 fehlt noch. Gemeinsamer Kern statt zweier Programme: - displayloop.py: die Poll-Schleife, herausgeloest aus run_display. Mac und ESP32 fahren jetzt denselben Ablauf; drumherum liegt nur die Kommandozeile (run_display.py) bzw. das WLAN-Setup (run_esp32.py). - ticks.py: Timeouts fuer beide Plattformen. time.ticks_ms() laeuft nach ~12 Tagen ueber; das bisherige "jetzt + Timeout" haette eine Warteschleife danach tagelang haengen lassen. Jetzt ueber ticks_diff. - wifi.py, run_esp32.py, wifi_config.py (gitignored, Vorlage dabei), deploy.sh. Pinbelegung aus dem KiCad-Schaltplan uebernommen, nicht geraten: UART1 mit TX=GPIO21 (Pad 7/D6) und RX=GPIO20 (Pad 8/D7) ueber den MAX3232, LDR an GPIO2 (Pad 1/A0). UART0 bleibt die REPL. LDR-Kennlinie ist auf der Platine umgekehrt: der Teiler lautet 3V3-[2k]-A0-[LDR]-GND, die Spannung faellt also mit steigender Helligkeit -- andersherum als beim MSP430, auf den die Schwellen zugeschnitten sind. Wird im Code gespiegelt (config.LDR_INVERTED, brightness.raw_to_ldr). Die Schwellen selbst muessen am realen Aufbau noch nachgemessen werden. Am Geraet gefundene Fehler, die den Attrappen-Tests entgehen mussten, weil CPython sie nicht hat: - MicroPython kennt kein str.ljust (auch kein rjust/center/zfill). display._emit_line fuellt von Hand auf. - NOLINK_LINES hatte 10 Zeichen bei 9 Zeichen Zeilenbreite und erschien als "MONTIERUN". Jetzt "KEIN LINK"/"TELESKOP". Dagegen: TestMicropythonVertraeglichkeit prueft die deployten Dateien statisch auf solche Methoden und auf modulweites argparse/threading und haelt die Dateiliste mit deploy.sh synchron; test_display.py prueft die Breite fester Anzeigetexte. Weitere Portabilitaet: mount_client nutzt getaddrinfo und eine Sendeschleife statt sendall (MicroPython laesst dessen Verhalten mit Timeout offen); argparse in brightness wandert in die Funktion; migra._digits und die Hex-Ausgabe verlassen sich nicht mehr auf %0*d bzw. bytes.hex(). Beides kann 1.28 zwar doch -- am Geraet nachgeprueft, die Kommentare sagen es jetzt richtig. Widerspruch in der Dokumentation bereinigt: die Zeichenbreite stand an vier Stellen als 9 oder 10. Gemessen sind 9; die Erklaerung duerfte sein, dass die Sperrschrift 7 px pro Zelle braucht (9*7 = 63 von 64 px) und nicht 6, wie es eine 5x7-Matrix mit 1 px Luecke waere. Nachgeprueft ist das nicht -- dafuer gibt es jetzt "probe.py pitch", das den Auto-Vorschub gegen feste Pixelabstaende stellt, statt am Umbruch abzuzaehlen. mount_mock.py --lan bindet auf 0.0.0.0 und nennt die einzutragende LAN-IP, damit der ESP32 den Mock erreicht. 92 Tests gruen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com> |