4f7375add3
Die RS232-Strecke ESP32 -> MAX3232 -> Anzeige ist am Geraet bestaetigt; damit war "probe.py pitch" moeglich und hat die offene Zeichenbreiten-Frage geklaert. Das Ergebnis korrigiert eine Annahme: Bisher stand CHARS_PER_LINE = 9, abgezaehlt am Zeilenumbruch. Gemessen wurde damit aber der Auto-Vorschub der Sperrschrift (7 px), nicht die Zeichenbreite. Die Zeichenmatrix ist 6 px breit -- zehn Ziffern, einzeln auf x = i*6 gesetzt, stehen sauber getrennt nebeneinander. - display._emit_line positioniert jedes Zeichen selbst, statt den Auto-Vorschub laufen zu lassen. CHARS_PER_LINE = 10, CELL_WIDTH = 6. - Die Deklination passt dadurch in voller Form: +38°47'01" statt +38°47'01. - show_lines sendet ein Telegramm je Zeile. Mit Einzelpositionierung kaemen beide zusammen auf 224 der erlaubten 230 Bytes -- zu wenig Reserve fuer den Dauerbetrieb. Die Reihenfolge bleibt unten vor oben (Home-Zelle). - Zeilen werden zentriert (CENTER_LINES, LINE_X). Der Zeichenblock bleibt dabei gleich breit und an derselben Stelle, damit keine Reste stehen bleiben. - probe.py kommt mit aufs Geraet: Die Anzeige haengt jetzt am ESP32, nur von dort laesst sich die Geometrie noch ausmessen. Die Tests pruefen nicht mehr auf zusammenhaengenden Text im Telegramm -- den gibt es nicht mehr -- sondern rechnen ueber die Cursor-Sequenzen zurueck, was wirklich auf welcher Zelle landet. 97 Tests gruen, Kette am Geraet im Sekundentakt bestaetigt. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
140 lines
6.8 KiB
Python
140 lines
6.8 KiB
Python
"""Zentrale Einstellungen fuer die Ansteuerung der Grossanzeige.
|
|
|
|
Laeuft unveraendert unter CPython (Mac) und MicroPython (XIAO ESP32-C3); was
|
|
sich zwischen beiden unterscheidet, haengt an MICROPYTHON.
|
|
"""
|
|
|
|
import sys
|
|
|
|
import migra
|
|
|
|
# True auf dem ESP32-C3, False auf dem Mac. Steuert, welchen Transport
|
|
# display.open_display waehlt und ob der LDR ueber den ADC gelesen werden kann.
|
|
MICROPYTHON = sys.implementation.name == "micropython"
|
|
|
|
# -- Serielle Schnittstelle -----------------------------------------------
|
|
# Auslieferzustand der Anzeige laut Handbuch (Kap. 4.1) und identisch zur
|
|
# UART-Init des alten MSP430-Programms: 19200 8E1.
|
|
BAUDRATE = 19200
|
|
PARITY = "E"
|
|
BYTESIZE = 8
|
|
STOPBITS = 1
|
|
|
|
# CPython: Geraetedatei des USB-RS232-Wandlers.
|
|
PORT = "/dev/cu.usbserial-120"
|
|
|
|
# ESP32-C3: UART1 mit frei zugeordneten Pins. Die Nummern stammen aus dem
|
|
# Schaltplan (Hardware/KiCad/Grossanzeige) -- am XIAO ist Pad 7 = D6 = GPIO21
|
|
# und Pad 8 = D7 = GPIO20. Von dort geht es an den MAX3232:
|
|
# GPIO21 (TX) -> T2IN, T2OUT -> J5 Pin 3 -> Anzeige RxD (Sub-D Pin 2)
|
|
# GPIO20 (RX) <- R2OUT, R2IN <- J5 Pin 2 <- Anzeige TxD (Sub-D Pin 3)
|
|
# UART0 bleibt frei, das ist die REPL-Konsole ueber USB.
|
|
UART_ID = 1
|
|
UART_TX = 21
|
|
UART_RX = 20
|
|
|
|
# -- Telegramm ------------------------------------------------------------
|
|
DISPLAY_ADDR = 1 # Zieladresse der Anzeige (DA = 0x81)
|
|
HOST_ADDR = 0 # unsere Quelladresse (SA = 0x80)
|
|
USE_CHECKSUM = False # das alte Programm fuhr ohne Pruefsumme
|
|
# Antworttelegramm als Flusskontrolle: Rueckweg verdrahtet und verifiziert
|
|
# (2026-07-16), Anzeige liefert 02 80 81 80 30 03. Nach Erhalt der Antwort darf
|
|
# sofort das naechste Telegramm folgen; der Fehlercode wird ausgewertet.
|
|
WANT_RESPONSE = True
|
|
RESPONSE_TIMEOUT = 1.0 # Sekunden (nur relevant, wenn WANT_RESPONSE = True)
|
|
QUIET_TIME = 0.4 # Pause zwischen Telegrammen, wenn ohne Antwort gefahren wird
|
|
|
|
# -- Darstellung ----------------------------------------------------------
|
|
# Zeichensatz 0, Zeile 1 ab Pixelzeile 0, Zeile 2 ab Pixelzeile 9 (aus dem alten
|
|
# C-Programm). Am echten Geraet ausgemessen (2026-07-15):
|
|
# CHARSET_SPACED=True -> ESC z (Sperrschrift, alle Zeichen gleich breit) -- vom
|
|
# Nutzer bevorzugt, weil sich sonst schmale Ziffern beruehren.
|
|
# CHARSET_SPACED=False -> ESC Z (proportional, schmaler, ~11 Zeichen, aber die "1"
|
|
# klebt an Nachbarn).
|
|
CHARSET = 0
|
|
CHARSET_SPACED = True
|
|
LINE_Y = (0, 9)
|
|
|
|
# 10 Zeichen zu 6 px -- mit "probe.py pitch 6" am Geraet entschieden (2026-07-27).
|
|
#
|
|
# Die Messung stellt den Auto-Vorschub der Anzeige gegen feste Pixelabstaende und
|
|
# hat beides zugleich gezeigt:
|
|
# - Auto-Vorschub der Sperrschrift ESC z ist 7 px. Eine Zeile aus einem Stueck
|
|
# bricht deshalb nach 9 Zeichen um (9*7 = 63 von 64 px). Daher stand hier
|
|
# frueher 9 -- das war der Vorschub, nicht die Zellenbreite.
|
|
# - Die Zeichenmatrix selbst ist aber nur 6 px breit: zehn Ziffern, einzeln auf
|
|
# x = i*6 gesetzt, stehen sauber und getrennt nebeneinander (60 von 64 px).
|
|
#
|
|
# Deshalb positioniert display._emit_line jedes Zeichen selbst, statt den
|
|
# Auto-Vorschub laufen zu lassen. So passen 10 Zeichen, und die DEC-Form bekommt
|
|
# ihr abschliessendes " (siehe coords.format_dec).
|
|
CHARS_PER_LINE = 10
|
|
CELL_WIDTH = 6 # Pixel pro Zeichenzelle bei fester Positionierung
|
|
DISPLAY_WIDTH = 64 # Pixelbreite der Anzeige
|
|
|
|
# Zeilen mittig setzen statt linksbuendig. Wirkt auf zwei Ebenen:
|
|
# - LINE_X rueckt den ganzen Zeichenblock in die Mitte: 10*6 = 60 px belegen
|
|
# nicht die vollen 64, das laesst je 2 px Rand.
|
|
# - Kuerzere Texte werden in _emit_line beidseitig mit Leerzeichen aufgefuellt,
|
|
# z.B. die 7 Zeichen von "+38°47'" bei Niedrigpraezision.
|
|
# Der Block bleibt dabei immer gleich breit und an derselben Stelle -- er
|
|
# ueberschreibt so bei jedem Durchlauf denselben Bereich, ohne Reste der vorigen
|
|
# Anzeige stehen zu lassen. Ein pixelgenau mitwandernder Offset koennte das nicht.
|
|
CENTER_LINES = True
|
|
LINE_X = (DISPLAY_WIDTH - CHARS_PER_LINE * CELL_WIDTH) // 2
|
|
|
|
COLOR = migra.RED # einfarbig rote Anzeige
|
|
BACKGROUND = migra.BLACK
|
|
BRIGHTNESS = 100 # Prozent
|
|
|
|
# Gradzeichen: Im Standard-Zeichensatz 0 der Anzeige fehlt es. Der von der
|
|
# Sternwarte geladene Zeichensatz 1 hat an Position "/" (0x2F) ein hochgestelltes
|
|
# Gradzeichen -- verifiziert 2026-07-15, deckt sich mit dem alten Programm
|
|
# (asciitaf.h: Code 0xAF, per & 0x7F = 0x2F in Zeichensatz 1). Zur Ausgabe wird
|
|
# fuer dieses eine Zeichen kurz auf DEGREE_CHARSET umgeschaltet.
|
|
DEGREE_MARKER = "°" # Platzhalter im formatierten Text (siehe coords.py)
|
|
DEGREE_CHARSET = 1 # Zeichensatz mit dem Gradzeichen; None -> Fallback nutzen
|
|
DEGREE_CHAR = "/" # Zeichen, das in DEGREE_CHARSET als Grad erscheint
|
|
DEGREE_FALLBACK = "d" # Ersatz, falls DEGREE_CHARSET = None
|
|
|
|
# -- Montierung (Phase 2) -------------------------------------------------
|
|
# 10Micron GM4000 HPS II: LX200-Protokoll ueber TCP. Die IP der Montierung
|
|
# eintragen, sobald sie erreichbar ist; Port 3490 ist die Vorgabe von 10Micron.
|
|
MOUNT_HOST = "192.168.1.115" # echte IP der Montierung (eingetragen 2026-07-18)
|
|
MOUNT_PORT = 3490
|
|
MOUNT_TIMEOUT = 3.0 # Sekunden fuer Verbindung/Antwort
|
|
POLL_INTERVAL = 1.0 # Sekunden zwischen zwei Koordinatenabfragen
|
|
|
|
# Koordinaten-Praezision der Montierung.
|
|
# False = Niedrigpraezision (10Micron-Standard): RA als HH:MM.T (Zehntel-Minuten),
|
|
# DEC als sDD MM (ganze Bogenminuten) -- die Montierung sendet keine Sekunden.
|
|
# Die Anzeige zeigt entsprechend RA mit Zehntel-Minute und DEC ohne Sekunden.
|
|
# True = Hochpraezision (Montierung mit ":U#" umgestellt): RA/DEC mit Sekunden.
|
|
HIGH_PRECISION = False
|
|
|
|
# Anzeige, wenn die Montierung (noch) nicht erreichbar ist.
|
|
# Achtung: hoechstens CHARS_PER_LINE Zeichen, sonst wird abgeschnitten --
|
|
# "MONTIERUNG" stand hier zuerst und erschien am Geraet als "MONTIERUN".
|
|
NOLINK_LINES = ("KEIN LINK", "TELESKOP")
|
|
|
|
# -- WLAN (nur ESP32-C3) --------------------------------------------------
|
|
# Zugangsdaten stehen in wifi_config.py (nicht im Git, siehe
|
|
# wifi_config_example.py). Hier nur das Zeitverhalten.
|
|
WIFI_TIMEOUT = 20.0 # Sekunden aufs Verbinden warten
|
|
WIFI_RETRY = 5.0 # Pause vor einem neuen Verbindungsversuch
|
|
|
|
# Anzeige, solange noch kein WLAN steht.
|
|
NOWIFI_LINES = ("KEIN WLAN", " ... ")
|
|
|
|
# -- Helligkeitssensor (LDR, nur ESP32-C3) --------------------------------
|
|
# LDR an Pad 1 (D0/A0) = GPIO2, auf dem C3 ein Kanal von ADC1.
|
|
LDR_PIN = 2
|
|
|
|
# Der Spannungsteiler auf der Platine ist 3V3 --[R2 2k]-- A0 --[LDR]-- GND.
|
|
# Der LDR wird bei mehr Licht niederohmiger, die Spannung an A0 sinkt also mit
|
|
# steigender Helligkeit -- genau andersherum als beim alten MSP430-Aufbau, auf
|
|
# den die Schwellen in brightness.py zugeschnitten sind. Deshalb wird der
|
|
# Rohwert gespiegelt (siehe brightness.raw_to_ldr).
|
|
LDR_INVERTED = True
|
|
LDR_MAX = 4095 # 12-bit-ADC, voller Ausschlag
|